Wie Krankenhäuser durch gezielte digitale Interaktion echten Mehrwert schaffen
Das deutsche Gesundheitssystem befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Krankenhäuser sehen sich steigenden Anforderungen gegenüber, während Ressourcen und Prozesse zunehmend unter Druck geraten. Gleichzeitig erwarten Patientinnen und Patienten heute einen unkomplizierten digitalen Zugang – zu Terminen, Informationen und ihren eigenen Gesundheitsdaten. Viele Häuser gehen hier bereits konkrete Schritte.
Die Sozialstiftung Bamberg ist eines davon. Im Zentrum ihrer digitalen Patientenkommunikation steht das LOGEX Patientenportal.
Das Projekt: eine nachhaltige Lösung schaffen
Im Rahmen eines KHZG-geförderten Projekts (Fördertatbestand 2) hat sich die Sozialstiftung Bamberg das Ziel gesetzt, Patientinnen und Patienten einen echten digitalen Zugang zu ihrer Versorgung zu ermöglichen – ohne bestehende klinische Systeme zu ersetzen.
LOGEX stellte dabei das Patientenportal als zentrale Komponente bereit. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit Philips als Generalunternehmer, Founda Health für Interoperabilität sowie Timerbee für die Terminbuchung.
Der Ansatz war klar: Bestehende Systeme nutzen, strukturiert miteinander verbinden und daraus eine Lösung schaffen, die im Alltag wirklich funktioniert – sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für das medizinische Personal.
Was das LOGEX Patientenportal leistet
Das Patientenportal gibt Patientinnen und Patienten direkten Zugriff auf ihre eigene Versorgung. Die Nutzung erfolgt über das eigene Endgerät – eine zusätzliche App oder spezielle Hardware ist nicht erforderlich.
Bereits vor dem Aufenthalt können Termine online gebucht, der richtige Fachbereich gefunden und Informationen über digitale Fragebögen bereitgestellt werden. Dazu gehören Anamnesedaten sowie PROMs (Patient-Reported Outcome Measures) und PREMs (Patient-Reported Experience Measures).
Während und nach der Behandlung stehen medizinische Dokumente digital zur Verfügung. Patientinnen und Patienten können sicher mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt kommunizieren und ihren Behandlungsverlauf über eine Aktivitätsübersicht nachvollziehen. Persönliche Notizen bieten zusätzlichen Raum, um individuelle Aspekte der eigenen Versorgung festzuhalten.
Jede dieser Funktionen reduziert Reibungsverluste, die heute auf beiden Seiten Zeit und Ressourcen binden.
Erste Ergebnisse: eine stabile Grundlage
Das Projekt ist erst vor kurzem live gegangen. Dennoch zeigen sich bereits erste Ergebnisse: Termine werden online gebucht, Patientinnen und Patienten greifen digital auf ihre Dokumentation zu, und Übergänge in die angeschlossene Rehabilitationsklinik erfolgen ohne Papier oder manuelle Schnittstellen.
Diese frühen Entwicklungen sind erst ein Anfang, weisen jedoch klar in eine bestimmte Richtung.
Ausblick
Die erste Phase ist der Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung. Zusätzliche Behandlungspfade sind bereits in Planung, ebenso wie der Ausbau von Überweisungsnetzwerken und sektorenübergreifenden Prozessen.
Regulatorische Entwicklungen wie KHZG und KHVVG unterstreichen diese Richtung: Krankenhäuser benötigen Lösungen, die heute funktionieren und gleichzeitig zukünftigen Anforderungen standhalten.
Das LOGEX Patientenportal ist genau dafür ausgelegt – flexibel genug für den eigenständigen Einsatz und zugleich bereit für Integration, wo sie echten Mehrwert schafft.
Fazit
Die Sozialstiftung Bamberg hat einen wichtigen Schritt gemacht – und das LOGEX Patientenportal steht im Zentrum dieser Entwicklung. Digitalisierung entfaltet ihren vollen Nutzen dort, wo sie Abläufe vereinfacht und Versorgung für Patientinnen und Patienten wirklich zugänglich macht.
Dieses Projekt zeigt, wie das in der Praxis aussehen kann – und welches Potenzial entsteht, wenn die passende Lösung gemeinsam mit den richtigen Partnern umgesetzt wird.

Entdecken Sie die neuesten Trends, Erkenntnisse und Entwicklungen – und erfahren Sie, wie LOGEX das Gesundheitswesen durch datengesteuerte Lösungen neu gestaltet.
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